Humanoide

Roboter mit eigener Facebook-Seite

Arne am 06.05.2009 um 23:16 Uhr - zum Artikel

Ibn SinaIbn Sina

Der humanoide Roboter „Ibn Sina“ des Interactive Robots and Media Lab (IRML) der Universität der Vereinigten Arabischen Emirate ist der erste mit einer eigenen Seite auf der social network website Facebook.

Der Roboter kann über Gesichter Personen zuordnen und soll Kontakte aus einem realen Gespräch auch auf Facebook finden und fortführen. Dies soll den Forschern zufolge dazu dienen, die Hemmschwelle zur Kommunikation mit Robotern weiter zu senken.

Its creators hope that embedding it in a social web will give rise to a sustainable friendship can grow up between man and machine.

BBC

Der Roboter soll sich dazu in den nächsten Monaten durch das Institut bewegen, Kontakt zu Menschen aufnehmen und versuchen, diese Kontakte bei Facebook zu finden. Das Facebook-Profil des Gegenübers soll der Roboter dann wiederum nutzen, um Themen für das weitere und kommende Gespräche zu finden.

Ibn Sina ohne VerkleidungIbn Sina ohne Verkleidung

Mehr zu Ibn Sina beim IRML.

Via BBC.

Nachtrag 6.11.2009: Golem hat einen Artikel und ein Video zu Ibn Sina.

Gehirn-Maschine-Schnittstelle von Honda

Arne am 31.03.2009 um 18:55 Uhr - zum Artikel

Gehirn-Maschine-Schnittstelle von HondaGehirn-Maschine-Schnittstelle von Honda

Honda hat eine Gehirn-Maschine-Schnittstelle vorgestellt, die in der gezeigten Demonstration erlaubt, vier Basiskommandos mit einer − nach eigener Aussage − Erkennungswahrscheinlichkeit von 90 Prozent zu unterscheiden. Das ist aktuelle Weltspitze. Die Erkennungswahrscheinlichkeit hängt dabei laut Honda aber von der Person und ihrer Fähigkeit ab, sich zu konzentrieren.

Honda hat das System in einer Demonstration gezeigt, in der natürlich auch ASIMO mitspielt. Hier das Video:

Your browser needs to support Flash contents to display this image. Demo: Gehirn-Maschine-Schnittstelle von Honda

Zugegebenermaßen nicht übermäßig spektakulär, aber wenn man diese Techniken wenige Jahre weiterdenkt, ist damit imposantes möglich. Gerade für die Service-Robotik, in der intuitive Interaktion mit dem Menschen notwendig ist, ist das eine große Chance. Von Vereinfachungen für Menschen mit Behinderungen ganz zu schweigen …