[Linkdump] Militär, Ethik und Kooperation mit Robotern
von Arne am 02.10.2010 um 13:17 Uhr
Da ich es in den letzten Wochen wegen akuter Überarbeitung nicht zu enormer Aktivität geschafft habe und sich das vermutlich in den nächsten Tagen erst einmal nicht ändern wird, hier schon einmal ein paar Links der letzten Wochen. Über Roboter, die sich entschuldigen, selbständige Mondfähren und die Zusammenarbeit von Mensch und Roboter. Und nun geht's ab nach Oslo …
Soziale Roboter
„Ich weiß, es ist schwierig mit mir zu arbeiten“, sagt der Roboter. Welche
Fähigkeiten und Verhalten benötigen Roboter, damit Menschen sie als angenehme
Gesellschaft empfinden und sich in Anwesenheit von Robotern wohlfühlen? Das
"Exzellenzcluster Cognitive Interaction Technology" (Citec) in Bielefeld geht
dieser Frage nach.
Ich weiß, es ist schwierig mit mir zu arbeiten
(Süddeutsche, Katrin Blawat, 18. August 2010)
Laufmaschine
Artikel über die Laufmaschine BioBiPed, die im Rahmen eines
Forschungsprojekts des Lauflabors Jena und der TU Darmstadt wntwickelt wird.
Das Außergewöhnliche: Der Roboter soll zuerst rennen und dann erst gehen
lernen.
Eine Laufmaschine lernt gehen
(Heise Online, Hans-Arthur Marsiske, 20. August 2010)
Weltraum-Robotik
Bis 2018 will Weltraumorganisation ESA ein unbemanntes Raumschiff zum Mond
fliegen lassen. „Die Mondfähre muss Hindernisse, steile Hänge und Krater beim
Anflug erkennen, ihnen ausweichen und selbstständig einen geeigneten
Landeplatz suchen können“, ein typischer Anwendungsfall der explorativen
Robotik.
Europäische Roboter sollen 2018 auf Mond landen
(Spiegel Online, Cinthia Briseño, 16. September 2010)
Servicerobotik
„Milliardenmarkt Maschinenmensch“ – Das Handelsblatt beobachtet, dass Roboter
aus den Werkshalle, also dem industriellen Umfeld, mehr und mehr in den Alltag
wandern. Ob in der Medizintechnik, zur Pflege oder als Staubsauger- und
Spielroboter.
Roboter laufen aus den Werkshallen
(Handelsblatt, Martin Murphy und Hans Schürmann, 29. September 2010)
Roboter-Ethik
„Roboter sollen nicht töten dürfen“ – Tina Klopp schreibt über die Fiktion
eines bloodless war, eines Krieges ohne Verluste, und von der Forderungen
des Ethikers Rob Sparrow nach einem Menschenrecht, nicht von Robotern getötet
zu werden.
Roboter sollen nicht töten dürfen
(ZEIT Online, Tina Klopp, 27. September 2010)
Roboter als Mitarbeiter
Der Industrieroboterbauer Reis Robotics will zusammen mit fünf Partnern aus
Industrie und Forschung in den nächsten drei Jahren daran arbeiten, Roboter
ohne räumliche Trennung mit Menschen zusammenarbeiten zu lassen. Eine Aufgabe,
die wegen der Kraft und des Gewichts von Robotern dringend Sicherheitsfragen
aufwirft.
Roboter sollen Hand in Hand mit Menschen arbeiten
(Main-Netz, Nina-Anna Beckmann, 29. September 2010)
Über Hinweise zu lesenswerten Artikeln freue ich mich jederzeit. Entweder per Kommentar oder per E-Mail an botzeit@ohmpage.org
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Lesetipp, oder so am 29.05.2011 um 20:05 Uhr in Robotik bei botzeit