Autonome Robotik

[Linkdump] Roboter-Butler, autonom segelnde Boote und Diätassistenten

Arne am 15.06.2010 um 14:42 Uhr - zum Artikel

Nach langer Pause hier mal wieder eine Auswahl von Robotik-Geschichten, die es in die Main­stream-Presse und damit in die öffentliche Wahrnehmung geschafft haben: Robo-Butler, autonom segelnde Boote, Diätassistenten, Weltmeister und mehr …

Servicerobotik im Realitätscheck
Die Süddeutsche mit einem Artikel, der die aktuellen Leistungen der Servicerobotik – so sehr diese auch in wissenschaftlicher Hinsicht beeindruckend sind – einem Realitätscheck unterzieht. Eingebettet in unseren Alltag und in die unstrukturierte Umgebung des Menschen geben Serviceroboter bei aller Euphorie immer noch ein armes Bild ab.
Warten auf den Robo-Butler
(Süddeutsche, Helmut Martin-Jung, 14. Juni 2010)

ASV RoboatASV Roboat

Segelroboter
Der Standard gratuliert dem Team des österreichischen Roboter-Segelboots ASV Roboat zum zweifach verteidigten Weltmeistertitel im Roboter-Segeln. „Unser Boot war das einzige, das den achtstündigen Härtetest bestand. Die kleinen Boote der Konkurrenten hielten den schweren Bedingung einfach nicht stand und mussten frühzeitig aufgeben“, so Roland Stelzer, Leiter des Roboat-Teams.
Mit dem Wind und ohne Besatzung
(derStandard.at, 11. Juni 2010)

Servicerobotik zum Abnehmen
Der Focus über einen weiteren Roboter, der seinen Mit­men­schen beim Abnehmen helfen soll. Dieses Exem­plar ist ein Sprachtalent (unter anderen Englisch, Kan­to­ne­sisch und Mandarin) und will auch sein Stück vom 66 Milliarden Euro schweren Diätmarkt in den USA haben. „Hallo, ich bin Autom! Drücke einen Knopf, um mit mir zu reden“
Roboter aus Hongkong als Diätassistent
(Focus Online, 14. Juni 2010)

Roboter in Apotheken
Immer, wenn Berufe mit Menschenkontakt durch Automatisierung beeinflusst oder sogar ersetzt werden, entstehen (meistens zurecht) viele Fragestellungen, die sich rund um den verlorengehenden persönlichen Kontakt und sogar ethische Aspekte drehen. So auch bei dem Produkt von Rowa, einem Roboter, der in Apotheken für eine 24-Stunden-Versorgung sorgen soll.
Wenn Roboter Arzneien holen
(Süddeutsche, 8. Juni 2010)

Design
Die Berliner Humboldt-Universität gewinnt für ihren Roboter Myon zwei Designer, die dem Roboter wegen der Abwechslung zum Wirtschafts-Alltag kostenlos und mit Enthusiasmus eine Designerhülle fertigen. „Anders als in Asien verstünden wir einen Roboter nicht als Helfer sondern als Sicherheitsbedrohung. Eine kindliche Gestaltung würde den Menschen jedoch die innere Angst vor dem technischen Nachbau nehmen.“
Dieser Kuschel-Roboter ist ein Berliner
(Berliner Morgenpost, Birgit Haas, 10. Juni 2010)

Über Hinweise zu lesenswerten Artikeln freue ich mich jederzeit. Entweder per Kommentar oder per E-Mail an botzeit@ohmpage.org

Glückwunsch nach Österreich

Arne am 14.06.2010 um 20:35 Uhr - zum Artikel

Glückwünsche nach Österreich an die InnoC, die Österreichische Gesellschaft für innovative Computerwissenschaften!

Zum dritten Mal in Folge haben die Österreicher die Weltmeisterschaft im Robotersegeln, den World Robotic Sailing Championship, gewonnen. Bei dem Wettbewerb müssen die Boote hinsichtlich ihrer Entscheidungen komplett autonom auf dem Wasser agieren und dürfen sich ausschließlich mit Windkraft fortbewegen.

Die Boote treten in verschiedenen Disziplinen wie Kollisionsvermeidung, Navigation und Wettkämpfen Boot-gegen-Boot gegeneinander an. Wer selbst mal Segeln war weiß, wieviele Dinge abhängig von Kurs, Windrichtung und Wellengang zu beachten sind. Dies zu implementieren, so dass das Boot – sobald unterwegs – auf alle diese Um­ge­bungs­be­din­gun­gen korrekt reagiert, finde ich eine beeindruckende Leistung.

So gerne wie ich selbst segle bietet die Mitarbeit in diesen Projekten in meinen Augen allerdings wohl auch diverse Vorteile. Schließlich muss das Projekt regelmäßig auch in realen Umgebungen ausgetestet werden, was bisweilen wohl in die nähe eines Ausflugs kommen dürfte.

Vielleicht ist die Idee, sich mit autonomen Segelbooten selbstständig zu machen und sein Büro einfach in einem Segelboot ständig auf dem Wasser zu haben, doch ziemlich clever.

Denn reale Einsätze hat diese Technik allerdings durchaus. So arbeitet man an einem Projekt zur Erforschung von Walen im Pazifik. Und möglicherweise werden autonome Segelboote eines Tages auch CO₂-neutral Frachten über die Meere befördern oder entlegene Schiffsruten absichern.

Via heise online.

Bericht von der Automatica 2010

Arne am 13.06.2010 um 16:24 Uhr - zum Artikel

Die Automatica, internationale Fachmesse für Automation und Mechatronik in München war auch in diesem Jahr wieder eine spannende Technologie-Schau. Wenngleich etwas kleiner als vor zwei Jahren, zeigten sich wieder dichtgedrängt in vier Hallen Hersteller und Forschungseinrichtungen der Automation, Mechatronik und Robotik.

Einzelne Teile der Messe waren für mich weniger interessant, das sind vor allem die Bereiche zur Förderungstechnik und klassischen Industrieautomatisierung: Förderbänder, Rollen, Räder, Notausschalter und Warnleuchten. Die Hallen zur klassischen Industrierobotik habe ich mir wiederum gerne angesehen. Hier zeigen die großen Industrierobotik-Hersteller auf beeindruckenden Standflächen ihre Roboter. Von kleinen, schnellen Robotern bis hin zu den großen Kolossen. In den letzten Jahren, beginnend mit den KUKA Titan (dem ersten mit einer Tonne Traglast), werden dazu gerne Roboter ausgestellt, die ganze Fahrzeuge oder Fahrzeugkarossen live durch die Halle stemmen.

Hier war in diesem Jahr der Hersteller Fanuc in besonderem Maße präsent. Nicht nur durch die zahllosen Hostessen, die stets in großer Zahl in leuchtend gelben Kleidern um den Stand und durch die Hallen schwirrten. Sondern auch durch einen Giganten, der von einem Fanuc-Partner ausgestellt wurde. Die Traglast des Roboters war am Stand nicht direkt zu erkennen und ich konnte beim Vorbeigehen leider auch keinen Ansprechpartner antreffen. Die Tatsache, dass jedoch allein der Greifer, den der Roboter durch seinen Arbeitsbereich wirbelte, ungefähr so groß war, wie sonst manch ein Industrieroboter der Konkurrenz, sprach Bände. Eine wahrlich imposante und furchteinflößende Maschine.

Das CoR-Lab, und damit auch ich, war als Aussteller in der Halle A2 untergebracht. Halle A2 war hauptsächlich der Robotik verschrieben, weswegen wir dort umgeben von der Konkurrenz [1] aufgestellt waren. Mit in der Halle und in Sichtweite fanden sich so zum Beispiel das KIT (Karlsruhe Institute of Technology), das DLR (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt) und viele weitere Prominenz der deutschen Robotik-Forschungslandschaft.

Wir hatten einen gemeinsamen Stand mit dem Excellenzcluster CITEC, ebenfalls von der Universität Bielefeld, und damit sozusagen einen gemeinsamen Stand zur Forschung in der Mensch-Maschine-Interaktion. Zu unserem Stand fanden einige interessierte Besucher, unsere Demo lief alle Tage stabil und kam dem Eindruck nach gut an. Die Qualität der Kontakte, die wir auf der Messe geknüpft haben, war für uns alle auf jeden Fall in höchstem Maße erfreulich. Einige Vertreter aus der Industrie, die an unseren gezeigten Fähigkeiten interessiert sind und in nächster Zeit konkrete Anwendungsszenarien mit uns besprechen wollen.

Natürlich kamen nicht nur Industrievertreter, sondern auch die Konkurrenz [1] sondierte sich. Bisweilen beliebt auf solchen Messen ist es seitens der Institutsleiter und Professoren, das Namensschild abzunehmen in der Hoffnung, unerkannt einen Doktoranden auflaufen zu lassen. Nicht um zu spionieren, sondern um mit dem eigenen Fachwissen die Geschichte zu hören, die auch der gemeine Besucher hört. Als Doktorand muss man in solchen Fällen auf der Hut sein. Das Gespräch beginnt entspannt wie mit jedem anderen Messebesucher, bis sich im Laufe des Gesprächs herausstellt, dass der Gegenüber von dem, was man dort erzählt, im ungünstigsten Fall mehr Ahnung hat.

Ähnlich ist es mir in diesem Jahr passiert. Nicht die Konkurrenz, sondern Günther Schreiber persönlich, am Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt sozusagen Vater des Leichtbauarms, kam an den Stand. Eine kompetentere Person bezüglich des Roboters, den wir für unser Szenario als Forschungsplattform einsetzen, gibt es wohl nicht. Zu dem Zeitpunkt war ich allein am Stand und bemerkte erst zur Mitte des Gesprächs, mit wem ich es zu tun hatte. Es lief aber alles erfreulich und in dem Gespräch mit ihm habe ich sogar einige Neuigkeiten zur weiteren Entwicklung des Leichtbauarms erfahren können.

Im Folgenden kamen noch Personen vom KIT, weitere Interessierte vom DLR, Wissenschaftler vom Münchner Exzellenzcluster CoTeSys und viele mehr zum Stand. Allesamt angenehmerweise ein interessierter Austausch und Plaudern unter Kollegen. Und als dann die DLR-Prominenz Patrick van der Smagt an unseren Stand kam, war zum Glück unser Institutsleiter ebenfalls anwesend, so dass auch Fragen zum übergreifenden Forschungsplan beantwortet werden konnten.

Dass auch meine ehemaligen Kollegen aus der Robotertechnologie-Gruppe der Siemens-Forschungsabteilung aus München mal vorbeischauten, hat mich zudem gefreut. Abends habe wir dann natürlich auch das schöne Wetter genutzt, um in gemeinsamer Bielefelder, Münchner und Dortmunder Gruppe bei Leberkäs und Bier Kontakte zu pflegen und Robotik-Neuigkeiten auszutauschen. Ein toller Abend.

Insgesamt war es eine schöne Woche, die allerdings auch viel Energie gekostet hat. Die vielen Gespräche, das konstante Präsentsein in Kombination mit den vielen durchgearbeiteten Nächten im Vorfeld kosten viel Kraft. Aber es hat sich gelohnt.

Und in einem der nächsten Beiträge werde ich schreiben, was fachlich zu erfahren war und welche Hinweise auf die deutsche Robotik-Zukunft auf der Messe zu finden waren. Sowohl aus dem Gespräch mit Günther Schreiber als auch das, was das DLR als Blick in die nahe Zukunft zugelassen hat. Der könnte nämlich – so er denn zutrifft – einen Major Impact bedeuten und atemberaubende Resultate hervorbringen. Und wer in Deutschland sollte dazu bessere Möglichkeiten haben, dies auch wahr zu machen, als das DLR?!

Mehr dazu folgt.

Jetzt, da die Kommentarfunktion im Blog endlich wieder funktionstüchtig ist, freue ich mich auch wieder über Kommentare. Kann vielleicht einer der Blogleser die Automatica aus Besuchersicht zusammenfassen?

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„Konkurrenz“ ist nicht wirklich das passende Wort; gemeint sind andere Forschungsinstitute mit ähnlicher Ausrichtung.

iCub, ich komme!

Arne am 05.06.2010 um 20:20 Uhr - zum Artikel

Wuhuu, iCub, ich komme!

Meine Bewerbung wurde angenommen und bin zur iCub Summer School in diesem Juli im nord-italienischen Sestri Levante eingeladen.

Krabbelnder iCubKrabbelnder iCub

Zehn Tage darf ich dort zusammen mit über 50 an­de­ren Wis­sen­schaft­lern dis­ku­tie­ren, zu­sam­men­ar­bei­ten, am iCub pro­gram­mie­ren mit dem Ziel, die eu­ro­pä­ische iCub-Com­mu­ni­ty zu stärken und dem iCub neue Fä­hig­kei­ten bei­zu­brin­gen.

Ich bin vol­ler Vor­freu­de, end­lich in die Soft­ware­ent­wick­lung mit dem iCub ein­zu­stei­gen und vor Ort viele in­te­res­san­te Leute ken­nen­zu­ler­nen. Darunter die­je­ni­gen, die von Beginn an im RobotCub-Projekt die Hard­ware und die Soft­ware-Ar­chi­tek­tur er­son­nen haben, die aus iCub den tol­len Ro­bo­ter gemacht hat, der er heute ist.

Ich hoffe auch ein wenig Zeit zu finden, mit Darwin Caldwell und Lorenzo Natale über die weitergehende (und schon laufende) Weitergentwicklung des iCub sprechen zu können. Insbesondere wird das die Erweiterung des iCub in Hinblick auf Compliant Actuators [1] sein. Bei meiner letzten Begegnung mit Darwin Caldwell hat dieser die vorsichtige Hoffnung geäußert, mit dem neuen compliant iCub (der wohl cCub heißen wird) bereit im Sommer diesen Jahres aufrecht laufen zu können.

Ich bin gespannt und werde berichten.

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Compliance, englisch für Nachgiebigkeit, ist die Fähigkeit der Robotik-Hardware auf sie einwirkenden Kräften nachzugeben. Das kann zum einen durch eingebaute Federn passieren (passive Nachgiebigkeit) oder zum anderen durch entsprechende Kraftmessung und Regelgesetze (aktive Nachgiebigkeit). Der kommende iCub wird beides besitzen.

Angemeldet zur iCub SummerSchool 2010 (VVV10)

Arne am 20.05.2010 um 22:16 Uhr - zum Artikel

Ich habe mich vor einigen Tagen zu der diesjährigen iCub Summer School angemeldet. Die diesjährige Summer School VVV10, Veni Vidi Vici findet im Juli im nord-italienischen Sestri Levante statt.

iCubiCub

Die Summer School ist im We­sent­li­chen ein Zu­sam­men­tref­fen von Wis­sen­schaft­lern, die mit dem iCub arbeiten oder arbeiten werden und die sich in diesen zwei Wochen zusammen ganz auf dies kon­zen­trie­ren wollen. Das ganze findet in lockerer Atmosphäre statt, es gibt keinen festen Zeitplan, keine festen The­men­vor­ga­ben, sondern die Gruppe organisiert sich vor Ort selbst um in diesen zwei Wochen gemeinsam richtig was zu schaffen.­

Ich freu mich sehr darauf und hoffe sehr, am 1. Juni von den Or­ga­ni­sa­to­ren die Be­stä­ti­gung dafür zu bekommen. Im Rahmen des AMARSi-Projekts (über das ich dringend noch schreiben sollte) werde ich mit dem iCub [1] (über den ich auch dringend schreiben sollte) viel zu tun haben. Dementsprechend freue ich mich, auf diese Art und Weise in die Softwareentwicklung rund um den iCub einzutauchen und die Leute kennenzulernen, die innerhalb des RobotCub-Projekts den iCub zum Leben erweckt haben.

Also Daumen drücken! Wenn es funktioniert, wird hier von der Summer School aus erster Hand zu lesen sein. :)

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Der iCub ist übrigens ein waschechter Europäer. Entwickelt maßgeblich am IIT (Italien Institute of Technology) im Rahmen des europäischen Forschungsprojekts RobotCub.

robosauger.com: Nachtrag bzgl. Kundenservice

Arne am 16.05.2010 um 18:37 Uhr - zum Artikel

Letzten Monat habe ich über die Website robosauger.com (Affiliate-Link) berichtet, die aktuell mit viel Einsatz für sich wirbt. Ich hatte mich damals kritisch geäußert und kommentiert, dass Amazon bisweilen günstiger ist und auch in Sachen Kundenservice nur schwer an Amazon vorbeizukommen sein dürfte.

Zumindest letzteres ist gegebenenfalls nicht haltbar, wie eine E-Mail von Geschäftsführer Stefan Riepl an dieses Blog andeutet. Er schreibt mir (ich zitiere hier sein Einverständnis voraussetzend) :

Zu unserem Kundenservice möchte ich […] anmerken […]: 1. Jeder Kunde erhält eine selbst erstellte Reinigungsanleitung dazu. Dort wird z. B. auch er­klärt, wie wichtig es ist, auch die Seitenbürste abzuschrauben und zu rei­ni­gen. 2. Käufer vom Roomba 581 haben die Möglichkeit, einen Woh­nungs­grund­riss per Mail einzureichen, wir zeichnen dann die optimalen Positionen der „Leuchttürme“ ein. 3. Alle Käufer werden automatisch nach sieben Tagen kontaktiert und es wird nachgefragt, ob Fragen aufgetaucht sind. 4. Wir legen unseren Kunden ein Stück selbstklebenden Klettverschluss bei. (Dieser kann als Bumperschutz aufgeklebt werden)

Stefan Riepl, Geschäftsführer bei robosauger.com

Das mit den persönlich auf den Wohnungsgrundriss optimierten Leuchtturm-Positionen finde ich eine nette Idee, selbst wenn das auch für den Kunden eine relativ machbare Aufgabe ist. Und auch die restlichen Punkte zeigen, warum man sich ggf. für einen spezialiserten Einzelhändler entscheiden wollen könnte.

Auch wenn ich mich nach wie vor in diesem Belang wohl rein nach dem Preis entscheiden würde, ist dies zumindest ein Punkt, den man bei einem Kauf übers Internet mit einbeziehen kann. An Erfahrungen mit dem Shop bin ich unabhängig davon weiterhin interessiert. Ob per Kommentar oder per E-Mail.

Infografik: The Wild World of Robots

Arne am 11.04.2010 um 15:33 Uhr - zum Artikel

Und hier – irgendwie passend zum 50-Jährigen – eine Infografik (oder zumindest so etwas in der Art) zur Robotik. Aus meinem Eingangskorb der letzten Tage, gefunden bei onlineschools.org. Sozusagen ein unterhaltsames Fact Sheet:

The Wild World of RobotsThe Wild World of Robots

Future crimes will be comitted by robots.

robosauger.com mit einer Blog-Kampagne

Arne am 11.04.2010 um 13:41 Uhr - zum Artikel

robosauger.com scheint im Moment eine Menge Dampf machen zu wollen. Seit Tagen tauchen in meinen Feedreadern unzählige Blog-Beiträge auf, die über die Vorzüge der Website von RoboSauger berichten. Dort kann man Roboter-Staubsauger und -Wischer kaufen, vornehmlich den iRobot Roomba und Scooba, wie mir scheint.

Das plötzliche Auftreten der zahlreichen Beiträge ist allerdings kein Zufall, robosauger.com hat – wie ein Hinweis zuoberst der Beiträge zeigt – bei Trigami eine Blog-Kampagne losgetreten, die Blogger für die Beiträge entlohnt. Ich erinnere mich, auch für diesen Blog eine Anfrage von robosauger.com bekommen zu haben.

Ich habe mich damals aus zwei Gründen dagegen entschieden. Erstens will ich, dass dieser Blog weitestgehend werbefrei bleibt (und vor allem frei von als Artikel getarnter Werbung). Ich hatte allerdings überlegt, trotzdem über die Website zu schreiben, wenn sie gut ist. Dort kam zweitens ins Spiel, denn die Website scheint mir zum Einen nicht besonders übersichtlich, zum Anderen kann ich keine Preisvorteile gegenüber anderen Shops erkennen. Amazon zum Beispiel ist beim Roomba in der Regel sogar günstiger (Affiliate-Link) und ebenfalls versandkostenfrei.

Hat jemand schon Erfahrungen mit der Website und kann Vorteile benennen? Auch in Sachen Kundenservice dürfte sich nämlich nur schwerlich an Amazon vorbeikommen lassen.

Aber ich lasse mich gerne überzeugen.