Die großartige iCub Summer School − botzeit − Robotik-Blog

Die großartige iCub Summer School

Arne am 08.08.2010 um 21:05 Uhr

Zurück von der iCub Summer School VVV10, die einfach großartig war. Fast zwei Wochen haben einige dutzend Robotiker aus Europa (sowie einzelne aus den USA und Neuseeland) in einem alten Kirchengebäude in Sestri Levante rund um zwei iCubs gearbeitet, ausprobiert und gelernt. Wie das aussieht und wie die Arbeitsstimmung dort ist, zeigt ein Timelapse-Video eines der Tage:

iCub Summer School 2010, 24. Juli 2010 (Dank an Alexis)

Links im Vordergrund ist ein iCub in schwarzem Gewand aufgebaut (die Roboter sind besser erkennbar, wenn man das Video in HD ansieht), links im Hintergrund der zweite im weißen Gewand. Bereits in den ersten zwei Tagen hatten sich alle Teilnehmer in Gruppen zusammengerauft, die ähnliche Ziele verfolgten und ähnliche Experimente machen wollten und somit in den nächsten Tagen gemeinsam arbeiteten.

Die freie, konstruktive und kollegiale Arbeitsstimmung … das gemeinsame Arbeiten und Lernen mit Wissenschaftler aus aller Welt … das tolle Kon­gress­zen­trum nur fünf Schritte vom Meer entfernt … das war eine richtig tol­le Summerschool.

Dass ich nicht nur viel über den iCub gelernt habe, sondern auch tolle Gespräche mit den Machern des iCub führen konnte, die mir in den nächsten Tagen viel helfen werden, und dass ich zusätzlich noch eine private Führung durch das IIT (Italien Institute of Technology) bekommen habe, war das Sahnehäubchen. Am IIT durfte ich die Protoypen der Weiterentwicklung des iCub sehen: die tollen neuen Beine (mit eingebauter Federung und Kraftregelung) und neue, kleine und feinfühlige Hände.

Ich freue mich schon auf die nächste Summerschool.


Kommentare

  • squelver am 09.08.2010 um 11:40 Uhr

    So viele Leute für einen Roboter ? :/

  • Arne am 09.08.2010 um 11:46 Uhr

    @squelver: Ach, das war schon ausreichend. Erstens sind's ja zwei Roboter :)
    Und zweitens ist das tatsächliche Bewegen des Roboters ohnehin immer nur der letzte Test und macht damit nur einen geringen Teild er Zeit aus. Die meiste Arbeit findet im Simulator statt, der in der RobotCub-Software vorhanden ist und der ein nahezu lebensechtes Modell des iCub enthält. Erst wenn die eigenen Experimente in der (sicheren) Umgebung des Simulators einwandfrei funktionieren, werden sie auf dem Roboter final getestet. So sehr kommt man sich dabei also gar nicht in die Quere.
    Ich hatte nur ein einzelnes Mal für eine halbe Stunde das Problem, das der iCub gerade besetzt war.

  • squelver am 09.08.2010 um 12:31 Uhr

    Das mit der Simulation kenne ich vom DFKI :)

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