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Schwebender microbot

Arne am 18.04.2009 um 17:21 Uhr

microbot, University of Waterloomicrobot, University of Waterloo

Mit dem Ziel, möglichst kleine, mobile Systeme zu erschaffen, die auf mikroskopischer Ebene Gegenstände manipulieren können, wurde an der University of Waterloo in Ontario, Kanada, ein microbot entwickelt.

Der Roboter ist nur wenige Millimeter groß, wie der nebenstehende Größenvergleich mit einem kanadischen Penny zeigt. Der Roboter kann außerdem fliegen (schweben), angetrieben von einem äußeren, magnetischen Feld.

Der microbot besteht aus einem Permanentmagneten und einem Miniatur-Greifer (der Ausleger, im Bild und im Video links). Der Greifer kann geöffnet werden, indem der Roboter durch einen externen Laser beschossen und damit erhitzt wird.

Your browser needs to support Flash contents to display this image. Der microbot in der Schwebe

Der Trick ist, dass der Roboter damit keine Energiequelle mit sich führen muss, da sowohl für die Fortbewegung als auch für die Aktorik die Energie von außen kommt. Da der Roboter außerdem keine Sensorik direkt mit sich trägt, konnte er kleiner als bisherige microbots gebaut werden.

Da keine Kabel nötig sind und der Roboter frei schwebt, kann er in einer abgeschlossenen Umgebung operieren, während der ganze Aufbau außerhalb ist. Er kann damit auch in gefährlichen und toxischen Umgebungen operieren. Da er außerdem über keine mechanischen Kupplungen verfügt, operiert er staubfrei und ist damit auch für den Einsatz in Reinräumen geeignet.

Professor Mir Behrad Khamesee, University of Waterloo

News der University of Waterloo.


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