Humanoide
Die vielleicht spannendste Disziplin der Robotik: Humanoide. Roboter, deren Gestalt der menschlichen Gestalt nachempfunden ist. Diese Blog-Kategorie kann auch seperat abonniert werden.
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DGR-Tage 2013 in München
von Arne am 21.05.2013 um 09:29 Uhr
Vom 7.-8. Oktober werden die dritten DGR-Tage der Deutschen Gesellschaft für Robotik in München stattfinden. Die Veranstaltung richtet sich wie in jedem Jahr primär an Doktoranden und junge Wissenschaftler der Robotik, und ist eine tolle nationale Bühne, um seine Arbeit vorzustellen und zu diskutieren:
„The purpose of the DGR-Days is to foster the scientific exchange among robotics researchers in Germany, in particular young researchers and doctoral students. The organizers are working on the further details which will be posted to the webpage soon.“
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Delivery at Aircraft
von Arne am 28.03.2013 um 19:55 Uhr
Der Nao …… fliegt natürlich nicht so im Flugzeug, sondern eigentlich in seiner eigenen Transportbox.
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Programmhinweis für heute: „Die Roboter kommen“
von Arne am 05.02.2013 um 13:10 Uhr
Ein kleiner Programmhinweis: Gleich, heute um 15:00 Uhr läuft im WDR die Sendung Planet Wissen – „Die Roboter kommen“.
Zu Gast sind unter Anderem Dr. Alin Olimpiu Albu-Schäffer vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt und Prof. Jochen Steil, vom CoR-Lab in Bielefeld.
Es wird eingie Roboter zu sehen geben und sicher interessant.
Update: Jetzt auch in der Mediathek: Mediathek: Die Roboter kommen
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Linkdump: Nützliches und robotische Spielereien
von Jörn am 04.02.2013 um 23:14 Uhr
Nachfolgend ein paar Links der letzten Tage
Ein Massage-Roboter: Viele Leute, denen ich davon erzählte, wollten so ein Ding haben. Ein witziges kleines Gadget, das mal wieder jemand anders vor mir erfunden hat:
Der Roboter kommt zur Schulter gefahren, sobald man sich aufsetzt.Ein robotisches Kunstprojekt: In Japan wurde ein 4.5 Tonnen schwerer und vier Meter hoher [1] Mech vorgestellt, der Kunststoffkugeln und Wasserflaschen verschießen kann. Man kann ihn kaufen, sich reinsetzen und ihn fahren, er lässt sich aber auch per Smartphone vernsteuern. Man mag davon halten was man will, aber über zwei Millionen Menschen wollten [2] die Videos zu diesem Projekt sehen.
Ein Zweirad mal anders : Eigentlich kein Roboter, aber von der Idee über die Entwicklung bis zum Dreh des Videos kann ich mir vorstellen, dass hier eine Menge Spaß mitgefahren ist:
Das sieht nach Spaß aus!Eine Roboterhand mit integrierter Kraft-Regelung und zahlreichen Greifmöglichkeiten. Dabei bleibt die Hand nahezu in der Größe ihres menschlichen Vorbildes.
Recht schlank schaut sie aus.Viel Spaß beim Stöbern!
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Glückwunsch zu fünf Jahren ROS
von Arne am 03.12.2012 um 23:22 Uhr
Die Robotik-Softwareschmiede Willow Garage feiert das Fünfjährige ihres open-source Robot Operating System (ROS) mit diesem coolen Artikel und diesem coolen Video:
ROS: Five YearsDer Artikel zeigt beeindruckend, welche Verbreitung ROS in den letzten fünf Jahren in der wissenschaftlichen Robotiklandschaft erhalten hat, zum Beispiel die Anzahl der offiziell unterstützten Roboter (beeindruckende achtundzwanzig), womit es unter den sonst in der Robotik häufigen Einzellösungen positiv hervorsticht.
Und das alles frei verfügbar unter der BSD-Lizenz!
Glückwunsch! Und alles Gute für die nächsten fünf Jahre.
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Roboter im Dortmunder Tatort
von Arne am 22.09.2012 um 21:49 Uhr
Am morgigen Sonntagabend läuft die Premiere des Dortmunder Tatort Alter Ego (ARD, Sonntag, 20.15 Uhr), der schon vor Wochen an den Bielefelder Robotik-Instituten CoR-Lab und CITEC seine Schatten voraus warf.
Der Grund: Die Spurensuche führt die Kommissare im Tatort in ein Technologiezentrum spielt, in dem an menschenähnlichen Robotern geforscht wird. Für den Spielfilm wurde das Technologiezentrum mit den zwei Bielefelder Robotern iCub und Flobi ausgestattet wurde. Die Ermittlerin befragt darin eine Tat-Zeugin, während ihr Kollege mit unserem iCub spielt.
Der Roboter wurde dazu so programmiert, dass er von einem Schauspieler gesteuert werden konnte, dessen Bewegungen mit Infrarotsensorik erfasst und gleichzeitig vom iCub nachgespielt werden.
Vorbereitung einer Filmszene mit dem Bielefelder iCubDas Humanoids Lab am CoR-Lab, in dem der iCub normalerweise steht, ist nur wenige Türen von meinem Büro entfernt und auch wenn ich nicht selbst an den Vorbereitungen beteiligt war, erinnere ich mich an so manchen langen Abend, an dem im Lab die Vorbereitungen liefen. Schon Tage vor dem Dreh wurden die Roboter für den Auftritt vorbereitet und programmiert, denn die Anforderungen für einen Filmdreh sind andere als die der täglichen Forschungsarbeit am Institut, insbesondere die neue Umgebung mit vielen Menschen, viel Hektik, neuen Anforderungen und komplett anderen Lichtverhältnissen als im gewohnten Labor. Die Kollegen Florian Lier, Simon Schulz, Lars Schillingmann und Frank Hegel haben dann auch den Roboter nicht nur selbst zum Drehort gebracht, sondern auch den ganzen Drehtag vor Ort betreut.
Leider ist das zahlreiche Filmmaterial mit dem Roboter letztendlich stark gekürzt worden, auf etwa 5 Sekunden. Spaß hat es allen Beteiligten aber wohl trotzdem gemacht und war für die Bielefelder Robotik auf jeden Fall eine spannende Erfahrung.
Neue Westfälische: Ein Roboter als Fernsehstar
Uni Bielefeld: Neuer Dortmund-Tatort mit Bielefelder Robotern
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Linktipp: 'Robotergesetze' über den Film 'Mensch 2.0'
von Arne am 17.09.2012 um 15:06 Uhr
Ein Linktipp: Boris Hänßler schreibt in seinem Blog Robotergesetze über den Film „Mensch 2.0“, der Ende des Monats in die deutschen Kinos kommt:
Ich kann den Film sehr empfehlen. Es kommen zwar die üblichen Verdächtigen zu Wort, Hiroshi Ishiguro, Kevin Warwick, Ray Kurzweil, Bruce Duncan usw. Aber der Film verbindet die Robotik-Forschung mit der Frage, was Menschsein heutzutage bedeutet – und was es heißt, künstliche Intelligenz zu schaffen.
Die Beschreibung des Films klingt hochinteressant und könnte in Teilen thematisch an den Film Plug&Pray anknüpfen. Spennend ist sicher auch das Interview mit dem Macher des Films, Alexander Kluge, das Boris Hänßler gemacht hat und das laut eigener Aussage in zwei Wochen erscheint.
Positiv ist mir auch aufgefallen, dass künstliche Intelligenz nicht als Bedrohung erscheint. Alexander Kluge ist weder Optimist noch Pessimist. Das finde ich sehr angenehm.
Der ganze Artikel bei Robotergesetze: Kinofilm: Gedanken zum Mensch 2.0
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Veröffentlichung: Learning Motor Control by Dancing YMCA
von Arne am 01.08.2012 um 21:14 Uhr
Fundstück bei der Literaturrecherche: „Learning Motor Control by Dancing YMCA“. Veröffentlicht 2010 von Rikke Amilde LÄvlid auf der Konferenz Advances in Information and Communication Technology:
To be able to generate desired movements a robot needs to learn which motor commands move the limb from one position to another. We argue that learning by imitation might be an efficient way to acquire such a function, and investigate favorable properties of the movement used during training in order to maximize the control system’s generalization capabilities. Our control system was trained to imitate one particular movement and then tested to see if it can imitate other movements without further training.
AbstractLeider habe ich kein Video dazu finden können.
Der Norweger Rikke Amilde LÄvlid von der Norwegian University of Science and Technology ist allerdings nicht der einzige, der den YMCA-Tanz für wissenschaftliche Publikationen nutzt. Auch zwei seiner Kollegen publizieren dazu, wie Google Scholar verrät.
Sachen gibt's.
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